Dienstag, 2. November 2010
Lavendel farbene Laternen.
Verstört schreckte sie auf. Halb zwei. Morgens. Mit den Fingern rieb sie sich die Augen. Strich sich durch die Haare. Das Radio lief, Stiltskin, Horses. Sie brauchte die Hintergrundgeräusche. Immer. Stille beunruhigte sie. Es war immer still, wenn etwas nicht stimmte. Die Schreibtischlampe flackerte. Sie hasste das. Beunruhigend. Wie die Stille.Doch Musik machte sie schläfrig. Sie durfte nicht schlafen. Niemals. Wer schläft macht sich verwundbar. Die Tasse neben ihr war halb leer, der Kaffee kalt. Halb leer. Pessimist. Widerwillig stand sie auf. In die Küche. Die Kacheln waren kalt. So kalt. Es tat schon fast weh. Im Flur hielt sie inne. Schuhe, auf dem Boden. Fremde Schuhe. Verwirrt ging sie in die Küche. Er stand an der Theke,die Arme verschränkt. Er schaute nicht auf, als sie eintrat. Auch nicht, als sie sich auf einen Stuhl am Tisch fallen ließ. Ununterbrochen starrte sie ihn an, starrte den Schatten an. Sein Gesicht, dahinter verborgen. Plötzlich trat er ins Licht. Sie konnte sein Gesicht sehen, seine mordlustigen Augen. sie begriff. es würde heute geschehen. es war nicht aufzuhalten.
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...du hast es echt getan :D
AntwortenLöschenja ich will halt perfekt sein weißt du :'DDDDDDD jahahahahahah ich und perfekt KLAR
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