Samstag, 5. März 2011
Als sie sie sah weiteten sich ihre Augen und sie machte auf dem Absatz kehrt. Schade eigentlich aber sie wollte mich sowieso nicht begleiten. Ich löste mein Ticket, das gottverdammte überteuerte Zugticket, das sowieso niemand kontrolliert. Andere Leute kamen und gingen. Der Zug kommt. Weil er so voll ist, stehe ich. Viele Menschen auf einem stickigem Haufen voll Selbstmitleid Neid und Ignoranz schmeicheln nicht gerade der Situation, passen dagegen wunderbar zum eintönigen, monotonen Rattern des Zuges über die Gleise. Der Geruch nach Schweiß und billigem Aftershave überwältigen mich. Der Zug hält. Ich steige aus.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen