Samstag, 25. August 2012
visitors.
nur einen Häuserblock. Er saß in seinem schwarzen Honda und wartete. nachdenklich zündete er sich eine Zigarette an. In seinem schwarzen Etui befanden sich noch drei der Marke Malboro. Eigentlich rauchte er nicht solches Markenzeugs, lieber die billigen aus Polen. Doch er saß schon so lange an dieser kleinen Kreuzung mit seinem Fernglas, dass ihm so langsam die guten ausgiengen. Die drei Kippen hatte er sich einmal in der Mittagsschicht bei seinem Kollegen geschnorrt. Er wartete. Es war eng hier und roch nach kalter Asche. Die Sitze waren vergilbt und die Scheiben beschlagen von der Morgenluft. Immer wieder versuchte er, mit dem Ärmel seines Sweatshirts die Fahrerscheibe frei zu reiben. Vergeblich. Er hatte sich einen Kaffee an der Tankstelle geholt, fiel ihm ein. Der war jetzt wahrscheinlich schon kalt. Seine Vermutung bestätigte sich, es war nur noch kaum mehr lauwarme Brühe. Widerliches Gesöff. Wann würde sie endlich auftauchen? Schon seit Tagen beobachtete er sie und hatte herausgefunden, dass sie in regelmäßigen Abständen hier her kam. Warum, wusste er nicht. Es war nur ein unscheinbares Haus, es hob sich in keinster Weise von den anderen ab. Ein typisches Reihenhaus eben. Doch sie war nun schon seit mehr als 48 Stunden da drin. Ihm blieb nichts anderes übrig als hier zu sitzen, sie zu beobachten und zu warten.
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